EASIE Polypektomie
Die Darmspiegelung und die Entfernung sogenannter Polypen, Vorstufen des gefürchteten Darmkrebs, haben in den letzten Jahren aufgrund des österreichweiten Vorsorgeprogrammes einen immer größer werdenden Stellenwert erlangt.
Es referierten erfahrene Experten über technische Tipps und Tricks, Qualitäts- sowie Komplikationsmanagement im Bereich Koloskopie sowie über Techniken zur Entfernung schwieriger Polypen im Darm. Auch der Einsatz modernster Hochfrequenz-Technologie zur sicheren Entfernung solcher Veränderungen dieser Art war Thema.
Im Mittelpunkt stand der in vier Gruppen gesplittete Hands-On-Workshop. Die TeilnehmerInnen des eintägigen Trainings konnten am „Erlanger Ausbildungssimulator für Interventionelle Endoskopie“ (EASIE) ihre endoskopischen Fähigkeiten vertiefen und ausbauen. Angeleitet wurden sie dabei von Experten auf dem Gebiet – Christian Österreicher, Eva Brownstone, Michael Häfner und Robert Vajczik. Damit waren auch das Hanusch Krankenhaus und die Rudolfstiftung maßgeblich am Gelingen der Veranstaltung beteiligt. Insgesamt reisten mehr als 40 TeilnehmerInnen aus fast allen Bundesländern Österreichs an.
Mit dieser medizinischen Fachveranstaltung gelang es dem Krankenhaus St. Elisabeth einen wesentlichen Beitrag zur sicheren und qualitativ hochwertigen Durchführung von Koloskopien in Österreich zu leisten. „Trainings an solchen biologischen Modellen erlauben auch komplexe Eingriffe so zu erlernen, dass die Teilnehmer diese Techniken anschließend sicher einsetzen können. Ähnlich wie bei Pilotentrainings am Flugsimulator können auch schwierige Situationen wie Blutungen realitätsnahe simuliert werden. Mit diesem ersten Wiener Kurs können wir die Expertise des St. Elisabeth Krankenhaus auf dem Gebiet der Endoskopie an Kollegen weitergeben und einen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten,“ meint Prim. Dr. Michael Häfner.







