Intensivstation
Sie alle haben einen 12-monatigen Intensivkurs abgeschlossen. Auf der Station werden interne und chirurgische Problempatienten behandelt, sowie chirurgisch postoperative Patienten, bei denen unmittelbar nach der Operation intensives Monitoring, Pflege oder spezielle Ernährung notwendig sind.
Es besteht die Möglichkeit bei Schwerstkranken mit Versagen von Lungen- und Nierenfunktion diese maschinell zu ersetzen (Beatmung, Hämofiltration). Die kontinuierliche Überwachung (invasiv und nichtinvasiv) jedes Intensivpatienten ist durch die Erneuerung unseres Monitoringsystems möglich. Auch die Diagnostik (akute Ultraschalluntersuchung, akute Endoskopie) ist am Bett eines Intensivpatienten rund um die Uhr gewährleistet.
Eine künstliche Ernährung durch die Sonde oder durch zentralvenöser Infusionen wird dem aktuellen Bedarf und der klinischen Situation des Patienten angepasst.
Auch die akute Versorgung von Patienten mit Herzinfarkt (Lysetherapie, elektrische Therapie der Herzrhythmusstörungen, Schrittmachertherapie) gehört zu den therapeutischen Standards der Station.
Die ICU im St. Elisabeth Spital ist auch als "Stroke Unit" konzipiert, das heißt eine komplexe, therapeutische Einheit für die Versorgung des akuten Schlaganfall-Patienten.
Somit sind umfassende Rahmenbedingungen (neurologisch, internistisch, physikotherapeutisch) für die bestmögliche Betreuung und dadurch verbesserte Prognosen bei einem Schlaganfall gegeben.
- Interdisziplinäre Teamarbeit (Interne, Chirurgie, Anästhesie)
- Hochqualifiziertes Pflegeteam
- Lysetherapie beim akuten Herzinfarkt: medikamentöse Gerinnselauflösung
- Respiratorthearpie: künstliche Beatmung
- Künstliche Ernährung: Intravenös oder über eine Darmsonde
- Behandlung des Multiorganversagens: Ersatz der Lungen- und Nierenfunktion
- Hämofiltration: Maschinelle Flüssigkeitsentfernung
- Stroke Unit: Schlaganfallbehandlung: Optimierung der Schlaganfalltherapie in Zusammenarbeit mit unserer Physikotherapie (und Neurologie)



